Die Sonne zeigte sich nur zögerlich, aber wir waren ohnehin überzeugt: Gute Laune ersetzt jeden Sonnenstrahl.
Vom Parkplatz aus war die Gruppe noch skeptisch, wie weit die Skier wohl getragen werden müssen. Doch an der Mittelstation der Jennerbahn angekommen staunte man nicht schlecht: Richtung Königsbergalmen präsentierte sich der Schnee in erstaunlich guter Form – griffig, ausreichend und geradezu einladend.
Dann folgte der Abschnitt, der in keinem Tourenbericht fehlen darf: das Höhenmeter‑Karussell. Viel runter, wenig rauf – ein Profil, das zwischendurch die Frage aufkommen ließ, ob das Ziel wohl tiefer liegt als der Ausgangspunkt. Doch schließlich wurde die Abzweigung zum Schneibsteinhaus erreicht, und die Aussicht auf eine Einkehr verlieh ungeahnte Kräfte.
Das Schneibsteinhaus hat im Winter nur gut eine Woche geöffnet, und der Drei-Königstag war der letzte dieser Tage. Hier wartete zur Belohnung eine warme Stube, stärkende Speisen und das gute Gefühl, sich eine Pause redlich verdient zu haben.