© DAV Gangkofen

Boulder-Eldorado Fontainebleau

26.06.2022

Am Pfingstmontag in der Früh brachen wir mit unserem DAV-Bus nach Frankreich auf. Zu acht im Bus und mit fast noch einmal so vielen Crashpads im Gepäck wurde der Platz gut ausgenutzt.

Ohne Stau und nach 8h Fahrt kamen wir in Fontainebleau an. Das Gebiet L‘Elephant (der Elefant) war gerade einmal 500m von der Unterkunft entfernt und natürlich mussten wir dort gleich noch am ersten Tag hin.
Motiviert fuhren wir am zweiten Tag zu einem weiteren Gebiet. Man kann dort nicht nur einzelne Boulder meistern, sondern immer auch einen Parkour gehen, also eine Aneinanderreihung vieler Boulder in einem bestimmen Schwierigkeitsgrad.
In manchen Felsen konnte man sich auch super verstecken.

Am Mittwoch war die Wetterprognose leider schlecht, es sollte immer wieder Regenschauer geben. Optimal, um die Zeit in der französischen Hauptstadt Paris zu überbrücken. Nach dem Aufstieg aus einem sehr ekligen Parkhaus-Treppenhaus folgten zum Glück nur noch schöne Erfahrungen.

Nach einem Abstecher zur Pyramide des Louvre wollten natürlich alle auf den Eiffelturm hinauf.
Auch an kulinarischen Klassikern wie Macarons und Crêpes versuchten sich so manche.
Nachdem wir nach unserem langen Besichtigungstag feststellten, dass unser Parkhaustor bereits geschlossen war, fanden wir am Ende zum Glück doch noch eine geöffnete Ausfahrt und mussten die Nacht nicht im Pariser Parkhaus verbringen.

Bei kleinen Dorfbäckern in der Nähe unserer Unterkunft deckten wir uns täglich mit reichlich leckeren französischen Baguettes für die Brotzeit mittags ein - für jede Person natürlich eines. 😊

Ein Klassiker ist das Gebiet Cul de Chien (Der Arsch des Hundes). Alle Felsen liegen dort schön im Sand verteilt und wir versuchten uns an der bekannten 7a.

Das berühmte Schloss in Fontainebleau besuchten wir an einem weiteren Vormittag (in Frankreich sind alle Museen sogar kostenlos für europäische Jugendliche unter 26 Jahren). Dort konnten wir den einzigen original erhaltenen Thron in ganz Frankreich bestaunen.

Ein neuer Tag und ein neues Klettergebiet, langsam wurde es immer heißer und abends erfrischten wir uns noch in der Seine.

Am 6. Tag waren unsere Finger schon sehr strapaziert: Die Fingerkuppen wurden schon rosa…Zeit für den Aufbruch zurück in die Heimat.

Mit dabei waren: Sarah, Daniel, Veronika, Jonas, Paul, Stefanie, Judit und Hans.

Noch ein paar Eindrücke: