Am Heugstatt-Gipfel | © (DAV Gangkofen)
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12 Tausender im Bayerischen Wald

30.05.2026

Zwölf Gipfel an zwei Tagen - so sah das Pfingstwochenende für 12 Mitglieder der Sektion aus.

Am ersten Tag ging es früh morgens mit dem Sektionsbus und einem Auto in den Bayrischen Wald zum Bahnhof Lam, von wo aus es mit der Bahn zur Bedarfshaltestelle Watzelsteg ging. 

Von dort aus führte der Weg bei schönstem Sommerwetter entlang des Goldsteigs vorbei am Kreuzfelsen (999m) über die Räuber-Heigel-Höhle zum ersten "Tausender Gipfel", dem Mittagstein (1.034m) mit atemberaubender Aussicht über den Bayerwald. 
Kurz danach konnte man schon die Kötztinger Hütte erblicken. Dort machte die Gruppe einen kleinen Abstecher zur Mittagseinkehr.

Gut gestärkt ging es wieder weiter.
Über das Steinbühler Gesenk führte der Pfad mit freier Sicht über das Zellertal. Im Kletterrevier der Rauchröhren (1.030m) vermittelte der Weg links über die Rauchwand ein luftiges, aber ungefährliches Erlebnis. Zum Großen Riedelstein (1.132m) führte dann ein einfacher Waldweg.
Nach einem längeren Abstieg gelangte man zum Berggasthof Eck, wo die Gruppe ihr Quartier für die Nacht bezog und sich für den nächsten Tag stärkte.
 

Der zweite Tag startete mit einem leckeren Frühstück und der Vorbereitung des Lunchpakets für den anstehenden Tag.

Der Weg führte durch den Wald, an Felsformationen vorbei, hinauf zum Mühlriegel (1.080m) und, nur einen Steinwurf weiter, zum Ödriegel (1.156m).
Über das Waldwiesmarterl (1.139m) ging es zum nächsten Gipfel, dem Schwarzeck (1.238m). Während der Weg bisher meist auf bewaldetem Kamm verlief, wanderte man nun über einen spärlich bewaldeten Bergrücken.
An der Schutzhütte am Reischflecksattel (1.116m) vorbei begann der Aufstieg bis zur Heugstatt (1.261m), ehe es wieder über baumfreie Bergwiesen und kurze Waldabschnitte zum Enzian ging (1.285m).
Immer wieder konnte man in der Ferne das Ziel, den Großen Arber, erblicken.

Es folgte der Gegenanstieg zum Kleinen Arber (1.384m), dann eine Rast kurz unter dem Gipfel an der Chamer Hütte, die jedoch aufgrund der Auerhahnschonzeit noch geschlossen war.
Zuletzt machte sich die Gruppe auf dem breiten Wanderweg an den Anstieg zum Großen Arber (1.456m), wo alle nach zahlreichen anstrengenden Treppenstufen mit einer traumhaften Aussicht belohnt wurden. 
Ein Teil der Gruppe ging zu Fuß zur Talstation hinunter, während die andere Gruppe die Gondel nahm.
Von der Talstation aus ging es mit dem öffentlichen Bus zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof Lam.

Den anstrengenden Tag ließen alle bei einem Abendessen und kühlen Getränken im Berggasthof Eck ausklingen.