Der zweite Tag startete mit einem leckeren Frühstück und der Vorbereitung des Lunchpakets für den anstehenden Tag.
Der Weg führte durch den Wald, an Felsformationen vorbei, hinauf zum Mühlriegel (1.080m) und, nur einen Steinwurf weiter, zum Ödriegel (1.156m).
Über das Waldwiesmarterl (1.139m) ging es zum nächsten Gipfel, dem Schwarzeck (1.238m). Während der Weg bisher meist auf bewaldetem Kamm verlief, wanderte man nun über einen spärlich bewaldeten Bergrücken.
An der Schutzhütte am Reischflecksattel (1.116m) vorbei begann der Aufstieg bis zur Heugstatt (1.261m), ehe es wieder über baumfreie Bergwiesen und kurze Waldabschnitte zum Enzian ging (1.285m).
Immer wieder konnte man in der Ferne das Ziel, den Großen Arber, erblicken.
Es folgte der Gegenanstieg zum Kleinen Arber (1.384m), dann eine Rast kurz unter dem Gipfel an der Chamer Hütte, die jedoch aufgrund der Auerhahnschonzeit noch geschlossen war.
Zuletzt machte sich die Gruppe auf dem breiten Wanderweg an den Anstieg zum Großen Arber (1.456m), wo alle nach zahlreichen anstrengenden Treppenstufen mit einer traumhaften Aussicht belohnt wurden.
Ein Teil der Gruppe ging zu Fuß zur Talstation hinunter, während die andere Gruppe die Gondel nahm.
Von der Talstation aus ging es mit dem öffentlichen Bus zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof Lam.
Den anstrengenden Tag ließen alle bei einem Abendessen und kühlen Getränken im Berggasthof Eck ausklingen.