© (DAV Gangkofen) Wanderungen in den Schladminger Tauern

Bergwandern in den Schladminger Tauern 

25.08.2026

Am Mittwoch 12.08. starteten Christiane, Monika, Uli, Resi, Bernhard, Otto, Stasi und Klaus, Helga und Hans und Marianne und Werner pünktlich um 7:30 mit dem DAV Bus und einem Privatauto von Gangkofen zum Parkplatz an der Ursprungalm in den Schladminger Tauern.

Die Anfahrt verlief ohne Probleme, nur die letzten 10 Kilometer bis zum Parkplatz an der Ursprungalm war eine mit steilen Serpentinen staubige und kurvenreiche Schotterstraße. Vom Parkplatz führte der Anstieg über die Giglachseehütte, die schön gelegen am Oberen Giglachsee liegt, zur Ignatz Mattis Hütte, die noch schöner oberhalb des Unteren Giglachsees auf 1986 liegt. 

Die gut bewirtschaftete und gemütliche Hütte war unser Stützpunkt für die nächsten Tage. Der schweißtreibende Aufstieg in der Mittagshitze dauerte 1,5 Stunden. Nach dem Bezug der Bettenlager und einer Pause auf der Hüttenterrasse mit einem Kaffee oder einem Kaltgetränk machte sich ein Teil der Gruppe auf eine Wanderung in Richtung Vetternkar. Der Rest testete die Wassertemperatur des Unteren Giglachsees. Dort konnte man auch die ca. 35 Islandpferde, die dort weideten, bewundern. Zum Glück war das Wasser wärmer als die vom Hüttenwirt geschätzten 17,5 Grad, alle empfanden es sehr erfrischend und wohltuend. 

Nach dem gemeinsamen Abendessen konnte man noch die Sonnenfinsternis an den Silhouetten der gegenüberliegenden Berge bewundern. 

Nach dem Frühstück wurde am nächsten Tag um 8:00 der Aufstieg zur Lungauer Kalkspitze (2471m) in Angriff genommen. Der Weg führte zuerst bergab zurück zur Giglachseehütte und weiter über den Znachsattel bis zur Akarscharte. Der Weg war von Dolinen gesäumt und es konnten auch einige Blumen wie der Blaue Eisenhut bewundert werden. Der Anstieg von der Akarscharte bis zum Gipfel war nicht schwierig. Ein traumhafter 360 ° Rundumblick mit Tiefblick zu den Giglachseen und die ausgiebige Gipfelrast wurde von allen genossen. 

Auf dem Anstiegsweg ging es zurück zu Akarscharte. Hier machte ein Teil der Gruppe noch einmal Pause und der Rest bestieg die Steirische Kalkspitze (2459 m). Der Aufstieg war etwas fordernder und es mussten manchmal die Hände zu Hilfe genommen werden. Auch dieser Gipfel beglückte mit einer traumhaften Aussicht, insbesondere die Dachstein Südwand konnte bestaunt werden. Zurück zur Akarscharte und nach ca. 7 Stunden und 11 Kilometer erreichten alle wieder die Ignatz Mattis Hütte. Anschließend erfrischten sich fast alle beim Baden im Unteren Giglachsee. 

Am Freitag nach dem Räumen der Lager machte sich die Gruppe auf einen langen Abstieg, der aber zunächst steil bergauf in Richtung Kampspitze führte. Hier konnten alle noch die Ignatz Mattis Hütte mit den fjordartigen Giglachseen bestaunen. In stetigem Bergauf - mit kurzen Abstiegen und Querungen - ging es an der Kampspitze und kleineren Seen und Bächen vorbei Richtung Schiedeck. Ein paar Stellen waren mit Drahtseilen gesichert. Nach einer ausgiebigen Rast ging es bergab zur Oberen Neudeckalm. Ab dieser führte uns der Weg durch den schattigen Bergwald und nach ca. 7 Stunden erreichten alle wieder den Parkplatz an der Ursprungalm. 

Nach einer Einkehr bei Kaffee und Kuchen oder einem Wurstsalat in der Ursprungalm traten alle die Heimreise an. Diese schöne Bergtour bei traumhaftem Wetter und einer tollen Landschaft wurde von Marianne und Werner hervorragend geplant und geleitet. Schön war´s.