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DAV-Jugendfahrt: Bouldern in Österreich

(Attersee und Zillertal), 25.-28.08.2020

30.08.2020

Aufgrund der Corona-Reisewarnung für die Region Île de France und damit auch für Fontainebleau, planten wir um und fuhren für unseren Boulder-Trip kurzentschlossen nach Österreich. Am Attersee angelangt, checkten wir am Campingplatz "Europacamp" ein. Nach dem Zeltaufbau ging es direkt an den tiefblauen Attersee.

Erfrischt und motiviert machten wir uns dort anschließend an die ersten Blöcke im Steinbacher Wald. Bevor der abendliche Hunger zu groß wurde, kühlten wir uns noch einmal im See ab. Zurück am Campingplatz wurde angeheizt und die Bäuche wurden mit Nudeln und Pesto gefüllt. Frühmorgens (9Uhr) standen wir am nächsten Tag auf, um auf den zu Couchen umfunktionierten Crashpads zu frühstücken.

Im Anschluss ging es an den Badesteg beim Campingplatz, wo wir uns in allen Variationen ins Wasser stürzten. Bevor es zu heiß wurde, verschwanden wir wieder im Wald zum Bouldern. Nach einem anstrengenden Zustieg gab es erst einmal Brotzeit.

Dann boulderten und boulderten und boulderten wir, bis es schließlich abends wieder bergab und zurück an den Badesteg ging.

Nach einem Beachvolleyballmatch schnippelten wir das Gemüse für unsere Asia-Pfanne und ließen den Abend bei einer Werwolf-Variation ausklingen. Da wir noch Zeit hatten und unbedingt noch mehr bouldern wollten, brachen wir am nächsten Tag auf ins Zillertal.

Angekommen am Erlebniscampingplatz bauten wir schnell das erste unserer beiden Zelte auf und genehmigten uns eine kleine Stärkung. Anschließend ging es auf engen Straßen steil bergauf in das Bouldergebiet Sundergrund.

An schweren Linien der über 100 Felsen, die dort im Hochgebirge aus dem Boden ragen, bewiesen wir unsere Boulderfähigkeiten. Dabei wurden wir von unzähligen Kühen bewundert, die uns mit ihrem Glockenklang musikalisch begleiteten. Da es dort oben am Ende sehr frisch war, wärmten wir uns bei Einbruch der Dunkelheit im Hallenbad zurück am Campingplatz auf. Wir sprangen durch das Blubberbad und die Strudelanlage und schafften es gemeinsam, das Becken zum Überschwappen zu bringen. Nach Badeschluss wurde es mal wieder Zeit, für eine Stärkung und auch für die restlichen Schlafplätze zu sorgen. Hundemüde verkrochen wir uns schließlich in unseren Schlafsäcken. Schon brach der letzte Morgen an. Diesmal wirklich früh morgens räumten wir den Campingplatz und nutzten die restliche Zeit noch einmal im Hochgebirge für ein paar schöne Boulder. Direkt am Gebirgsbach boulderten wir eine 7A und genehmigten uns eine letzte Brotzeit, bis der Regen diesen Trip beendete.

Von Paul, Lukas, Jonas, Veronika, Stefanie, Daniel und Sarah