© (DAV Gangkofen) Jugend im Fountainbleau

Jugend im Fountainbleau

23.10.2026

Nach einer langen Fahrt nach Frankreich schlugen wir zuerst unsere Zelte auf. Anschließend gingen wir zu einem nahegelegenen Bach, in den einige zur Abkühlung hineingesprungen sind.

Zum Abendessen bereiteten wir uns einen riesigen Nudelsalat zu und spielten danach noch einige Runden Werwolf, bis sich ein Zeltnachbar über die Lautstärke beschwerte. Dann kehrte auch für uns die Nachtruhe ein.

Am zweiten Tag brachen wir nach einem Geburtstagslied für unser Geburtstagskind und einem leckeren Frühstück, das aus zwei Kuchen und Müsli bestand, motiviert zum Bouldern am Felsen auf. Dort angekommen, teilten wir die vielen Crashpads auf und suchten uns mithilfe einer App coole Boulder zum Klettern. Nach einer Zeit waren wir alle ziemlich erschöpft und hungrig, weshalb wir eine Pause machten und Baguette mit Pesto aßen. Nach dieser Stärkung war es jedoch immer noch sehr heiß, da die Sonne dauerhaft schien. Letztendlich beschlossen wir, zurück zum Campingplatz zu fahren, und gleich an eine Badestelle am Fluss mit einer Schaukel zu eilen. Einige gingen sogar im Fluss zurück zum Campingplatz, da wir direkt an diesem Fluss campten. Neu gestärkt von den selbst zubereiteten Wraps ging es wieder, vollgepackt mit Crashpads und Klettersachen, zu einem neuen Bouldergebiet. Aufgrund der Abendzeit war es dann aber wieder kühler und dadurch angenehmer zum Bouldern. Beim Campingplatz angekommen fielen wir alle erschöpft auf die Matratzen der draußen schlafenden und spielten noch lange Werwolf, bis wir schlafen gingen.

Am Mittwochmorgen standen wir sehr früh auf, um zu Bouldern, da es auch heute sehr heiß werden würde. Mittags gab es dann am Campingplatz Reis mit einer Currysoße und Gemüse. Nach dem Mittagessen waren wir schwimmen, da es zu warm war um zu Bouldern. Als wir fast fertig mit dem Schwimmen waren, wurden wir von einer alten Dame verscheucht, weil man dort laut ihr nicht baden darf. Abends brachen wir dann nochmal zum Bouldern auf, da es kühler wurde.

Am Donnerstag ging es für uns in die Stadt Paris und nach einer längeren Fahrt parkten wir in einem Parkhaus. Als wir das Treppenhaus betraten, kam uns eine übelriechende Geruchswelle entgegen und wir waren alle froh, als wir das Treppenhaus verlassen hatten. Nachdem wir am Louvre vorbeigegangen waren, verspeisten wir unsere zuvor gekauften Baguettes mit anderen Beilagen in einer Wiese. Auf dem Weg zum Eiffelturm kühlten wir uns an einem Springbrunnen ein wenig ab. Ein bisschen nass und motiviert sollte es vor dem Besichtigen des Eiffelturms noch zum Baden in die Seine gehen, aber als schon ein paar Leute hineingesprungen waren, machte uns ein Aufpasser darauf aufmerksam, dass man erst ab dem 12. Juni baden darf. Ein wenig unmotiviert gingen wir dann zu unserem eigentlichen Ziel, dem Eiffelturm. Nach oben stiegen aber nur die Jugendlichen, denn die Betreuer waren alle schon mal oben. Nach einem spektakulären Ausblick über Paris aßen wir in einem tunesischen Restaurant. Leider waren ein paar Tische klebrig, aber das störte uns nicht weiter. Auf dem Weg zum Auto mussten wir wieder durch das eklige Treppenhaus gehen und nach einer komplizierteren Suche nach dem Treppenhausausgang schafften wir es endlich zum Auto und fuhren alle kaputt, aber glücklich zum Campingplatz zurück.

Am vorletzten Tag brachen wir nochmal auf, um ein neues Bouldergebiet auszuprobieren. Wegen der Hitze machten wir eine längere Mittagspause und aßen die französischen Spezialitäten Pain au Chocolat und Baguette zusammen mit Pesto und anderen Beilagen. Nach dem Ausruhen probierten wir noch ein paar Boulder. Spätnachmittags fuhren wir wieder heim und sprangen - oder eher gesagt schwangen - in den Fluss neben dem Camp. Zum Abschluss grillten wir und spielten Volleyball und Werwolf.

Am Samstagmorgen bauten wir die Zelte ab. Nach einem letzten Mittagessen mit Baguette und Pesto stapelten wir uns wieder zurück in den vollgestopften Bus und fuhren dem niederbayerischen Horizont entgegen.