KS S'Schustagangl_ | © DAV Gangkofen/Martin Götz_Klettersteig_Abzweig zum Knieschladderer

Klettersteig S'Schustagangl an der Steinplatte

mit Variante für den Abstieg über den Gamssteig

31.05.2026

Der Klettersteig „S’Schustagangl“ ist mit einer Steiglänge von knapp 200 Höhenmetern vergleichsweise kurz. Das Tolle an seiner Lage an der Steinplatte ist, dass sich zahlreiche Möglichkeiten für den Abstieg bieten.

Bei den letzten Touren sind wir über den Wieslochsteig, den Drei-Brüder-Steig und zuletzt den Zettensteig abgestiegen. Diesmal wollten wir den Gamssteig als vierte Variante für den Abstieg nehmen.

Für den Sonntag bestand schon seit Tagen eine Gewitterwarnung. Deshalb wurde die Tour kurzfristig auf Samstag vorverlegt. Am Samstag hatten leider nicht alle Zeit.

So machten sich schließlich zwei Sektionsmitglieder auf den Weg nach Waidring. Von dort aus ging es über die Mautstraße hoch zum Parkplatz unterhalb der Stallenalm.

Nach einem kurzen Stück auf dem Wanderweg ging es am Abzweig zum Kammerköhr hinauf zum Gamssteig. Dieser führt unterhalb der Felswand fast horizontal hinüber zum Einstieg des Klettersteigs.

Vor uns waren nur vier Klettersteiggeher, was für einen Sonntag in den Pfingstferien ziemlich ungewöhnlich war.

Der Klettersteig „S'Schustagangl” ist sehr abwechslungsreich, aber leider kurz. Die Variante „Knieschladderer” verlängert den Weg nur wenig.

 

Nach einer kurzen Pause am Gipfelkreuz ging es auf direktem Weg hinab zum Triassic Park. Nach einem kurzen Stopp an der Aussichtsplattform ging es zum Einstieg des kurzen Klettersteigs Gamslsteig.

Dieser Klettersteig wird im Abstieg begangen. Meistens wird er von Klettersteiggehern begangen, die mit der Seilbahn hochgefahren sind. Für uns war es sozusagen die Verbindung, um wieder runter zum Gamssteig zu kommen.

Nach einem kurzen Stück auf dem Gamssteig ging es über die Skipiste auf direktem Weg hinab zur Stallenalm.

Es war ein toller Klettersteig-Tag, und wir haben wieder eine neue Abstiegsvariante kennengelernt. Mal sehen, wie viele noch folgen werden.

Die Teilnehmer: Gabi Nohl und Martin Götz (Tourenleiter)