© (DAV Gangkofen)

(Nach)Faschingsskitouren im Gsiesertal

28.02.2026

Tolle Skitourenberge und gutes Wetter wartete auf die DAV-ler von Sonntag bis Mittwoch.

Das Gsiesertal ist ein Seitental des Pustertals, und dort war Max noch nie – also nichts wie hin!

Sonntag: Für die zwölfköpfige Gruppe einschließlich Max und Klaus waren drei schöne Apartments beim Kahnwirt in Sankt Martin gebucht, welche bei der Ankunft um 11 Uhr auch schon bezugsfertig waren. Nach einem kurzen Einkehrschwung ging es nach St. Magdalena (1465 m) im den Talschluss zur ersten Skitour. Dort lag genügend Schnee und es konnte vom Parkplatz weggegangen werden. Aufgrund der etwas angespannten Lawinensituation wurde das Kalksteinjöchl anvisiert. Dies ist die kürzeste Tour im Gsiesertal mit 850 Höhenmetern und bei richtiger Spurwahl lawinensicher. Nach der langen Anreise war das die beste Entscheidung. Weil es zwar sonnig, aber der Wind unangenehm kalt war, fuhr man über schöne Hänge zu einer Hütte für die Brotzeit und dann zurück zum Parkplatz. 
Abends gab es Salat und ein hervorragendes Drei-Gänge-Menue.

Montag: Auch an diesem Tag ging es nach dem Frühstück bei strahlendem Sonnenschein in den Talschluss, allerdings sollte es die längste Skitour im Gsiesertal werden – der Rotlahner, den Max und Klaus schon am ersten Tag ausgespäht hatten. Leider war unterhalb des Heimwaldjöchls auf ca. 2500m Schluss und die letzten 200Hm wurde auf den Anstieg verzichtet, der steile Schlusshang wäre einfach zu gefährlich gewesen. Trotzdem fuhr die Gruppe bei bester Laune bis zur Stumpfalm und nach einer Einkehr zurück zum Quartier.
Dort warteten im Wellnessbereich drei verschiedene Saunen. Abends gab es Pizza und Pasta in der Pizzeria.

Dienstag: Diesmal wurde im Talschluss auf der Piste und der Forststraße bis zur Aschtalm auf 1900m gegangen und weiter über flache Hänge ca. 400Hm höher. Allerdings war auch hier unterhalb des Gipfels Schluss, es wäre zu riskant gewesen. Trotzdem war es ein schöner Skitourentag und abends war genügend Zeit für die Wellnessbereich.

 

Mittwoch: Es wurde mit den Skiern vom Karbachtal Richtung Fellhorn gestartet. Da es er der letzte Tourentag war, steuerte die Gruppe das Hörneggele (2127 m). Die Pause dauerte lange, weil beim riesigen Gipfelkreuz Bänke stehen und man einen schönen Blick auf St. Martin hat. Aber schließlich wurde doch die letzte Abfahrt absolviert und die schöne Unterkunft geräumt. 

Vielen Dank an Max für die schönen Tage, an Klaus für die Hilfe und an alle Busfahrer.