SSW-WoE Bochumer Hütte_1. Tag | © DAV Gangkofen/Martin Götz_SSW-WoE Bochumer Hütte_1. Tag_Übergang zum Hahnenkampl

Schneeschuhtouren-Wochenende auf der Kelchalm (Bochumer Hütte)

geplante Touren Laubkogel (1760 Hm) und Saalkogel (2006 Hm)

17.03.2026

Am letzten Wochenende ging es nach Aurach in der Nähe von Kitzbühel. Die fünf Mitglieder der Sektion Gangkofen starteten unter der Leitung von Martin Götz am Wanderparkplatz Grüntal-Wiesenegg zu einem Skitourenwochenende auf der Kelchalm (Bochumer Hütte).

Die Kelchalm (Bochumer Hütte) war der Stützpunkt für die beiden Tourentage.

Samstag

Anstatt direkt zur Kelchalm aufzusteigen, hatte Tourenleiter Martin Götz den Weg über den Laubkogel (1760 Hm) geplant. Von unten war zu erkennen, dass bis in diese Höhe kaum bzw. kein Schnee lag. So konnten wir leider nicht auf dem Skitourenweg aufsteigen. Stattdessen ging es mit Bergschuhen auf dem Wanderweg hoch.

Beim Aufstieg erfreuten wir uns bereits des Frühlings, denn zahlreiche Blumen, darunter Alpenkrokusse, hatten ihre Blüten entfaltet.

Kurz unterhalb des Gipfels war es dann soweit, der Winter kam zurück. Aufgrund der geschlossenen Schneedecke wurden die Schneeschuhe angelegt.

Vom Laubkogel aus ging es auf dem Gratweg weiter zum Hahnenkampl (1812 m). Wegen des immer weicher werdenden Schnees wurde nicht mehr zum Rauber aufgestiegen, sondern gleich zur Hütte abgestiegen. Der Abstiegsweg hatte einige steile Passagen, die bei geringer Lawinenwarnstufe weniger ein Lawinen- als vielmehr ein Absturz- bzw. Abrutschproblem darstellten. Alle schwierigeren Stellen konnten gut gemeistert werden. Sogar die geplante, kurze Rutschpartie auf dem Hosenboden hat reibungslos geklappt und viel Spaß gemacht.

Auf der Kelchalm gab es dann Kaffee und Kaltgetränke. Da sich nur dreizehn Übernachtungsgäste auf der Hütte einfanden und keine Tagesgäste erwartet wurden, hatte die Hüttenwirtin leider keinen Kuchen gebacken. Am Abend wurde dann mit einem vegetarischen, sehr leckeren Mehrgängemenü nachgelegt.

Sonntag

Der linke Gipfel ist der Saalkogel, das für Sonntag geplante Ziel, das dann leider im Nebel verschwand.

Am Sonntagmorgen führte uns unser Weg hinter der Hütte auf einem ähnlichen Weg wie am Vortag hinauf bis unter den Gipfelanstieg zum Rauber. Über Nacht hatte es etwas geschneit und die Schneeauflage vom Vortag war gut angefroren. So konnten die Steilpassagen im Aufstieg bewältigt werden. An der Hütte war die Sicht noch einigermaßen gut. Je höher wir kamen, desto mehr nahm die Sicht ab. Da die verschiedenen Wetter-Apps keine Besserung versprachen, haben wir uns schweren Herzens entschieden, nicht weiter zum Rauber und zum Saalkogel aufzusteigen.

So kehrten wir in einer Rundtour zur Hütte zurück. Dort wurde eine ausgiebige Mittagsrast eingelegt. Diesmal gab es reichlich Kaiserschmarrn für alle. Nach der wohlverdienten Pause haben wir das deponierte Material verpackt und sind dann auf dem Wanderweg direkt zum Parkplatz zurückgegangen. Nur für wenige Höhenmeter konnten die Schneeschuhe noch genutzt werden, dann ging es mit den Bergschuhen weiter.

An beiden Tagen waren wir zwar nur den kürzeren Weganteil mit Schneeschuhen unterwegs, aber diese Touren waren echt spannend und interessant.

 

 

Die Teilnehmer: Alfred G., Reinhard B., Veronika M., Martin S. und Martin Götz (Tourenleiter)