Übrigens eine Parade – Tour für Freunde der Öffi – Anreise (mit PKW kaum zu organisieren)
Bergwanderleiter Bernd Aigner hatte die Tour schon einige Jahre auf seiner Agenda,
er hatte sie schon mit Werner Kühnel getestet, jetzt war es 1. Freitag im August 2026 endlich so weit:
6 Bergfreunde starteten simultan an 4 verschiedenen Bahnhöfen zu der 3- Tages – Tour.
Pünktlich gegen 9 Uhr angekommen schlenderten wir durch Piding, 2 Bäckereien bremsten unseren Tatendrang.
Wegen der herrschenden Rekordhitze wählte Bernd diesen Aufstieg im schattigen Hochwald an der Nordflanke des Bergmassivs, zunächst Forsttrassen folgend, dann auf einem angenehm ansteigenden ehemaligen Muli – Pfad. Dieser steilte auf, über eine Leiter und Trittklammern im Schrofengelände der „Steinernen Jagers“ kamen wir nach 1250 Hm und knapp 6 Stunden am Reichenhaller Haus an.
Diese DAV – Schutzhütte liegt malerisch fast am Gipfel des Hochstaufen (1771m), sie bietet traumhafte Tiefblicke nach Bad Reichenhall und Salzburg, wir können kaum glauben, dass wir den langen Bergrücken heraufgestapft sind, der von Pinding herzieht.
Die kleine Hütte wird liebevoll geführt von wenigen fleißigen Händen. Sie wirkt auf uns wie ein Brennglas, durch das wir auf unsere Heimat blicken: Die Infrastruktur etwas in die Jahre gekommen, durch den Klimawandel herrscht extreme Wasser – Knappheit, und 1 Woche vor unserer Tour war sie vorübergehend mit Helikopter evakuiert worden, da ein Blitz etwas unterhalb in der Gluthitze zu einem Latschenbrand geführt hatte.