© (DAV Gangkofen) Auf dem Radweg durchs Aichbachtal

Unbekannte Heimat erforscht

25.05.2024

Für die meisten der 14 Teilnehmer an der Radltour waren die Wege, auf denen Umweltreferent Franz Blümel das Gebiet Kröning bis hinüber ins Isartal erkundete, weitgehend unbekannt.

Von Aham aus ging es nach Norden in „den Kröning “. Franz Blümel informierte hier ausführlich über das Töpferhandwerk, für das diese Gegend schon im 15. Jahrhundert weithin bekannt war. Weiter führte der Weg in den Kröninger Forst. Hier erzählte Förster Blümel viel über die Geschichte dieses großen Waldgebiets. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer von der „Mutter des Waldes“, einer mächtigen Fichte mit ca. 16 Kubikmetern Holzmasse. Auf dem Aichbachtalradweg fuhr man dann hinab ins Isartal. Nach einer Visite im Schloss des Fürsten Urach (bekannt als Kloster Kaltental) hatte man sich eine ausgiebige Mittagspause in Niederaichbach verdient.

Zwischen der Isar und dem steilen Hangleitenwald führte der Radweg nach Niederviehbach.  Franz Blümel erklärte die Besonderheiten dieses langgezogenen, schmalen, sehr naturnahen Waldgebiets, das als FFH- Gebiet (Flora-Fauna- Habitat) unter besonderem Schutz steht.

Auf dem Viehbachtalradweg ging es anschließend hoch fast bis Oberviehbach bis man in den Hattenkofener Staatsforst abbog. Eine idyllisch, mitten im Wald gelegene Kapelle war das Ziel. Leider war das Kleinod innerhalb von 3 Jahren nun schon zum zweiten Mal von einem geistig Verwirrten rundum beschmiert worden.

Letzte Station der sehr abwechslungsreichen Radtour war die Dreifaltigkeitskirche nördlich von Aham, wo Herr Parstorfer der Radlergruppe die Ursprünge der Wallfahrt und die Geschichte der beeindruckenden Kirche erklärte.