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Verschütteten-Suche „Trockenübung"

31.12.2022

Übung macht den Meister, möchte man meinen.

Aber schnell wurde klar: die Verschütteten-Suche kann man nicht oft genug durchspielen.
Treffpunkt für die diesjährige Übung war eine Wiese in Gangkofen. Warum Wiese?

Auf gar keinen Fall dürfen irgendwelche Leitungen oder Kabel im Übungsgelände verlegt sein, das wären Störfaktoren, welche die Suche praktisch unmöglich machen.
Weil Max Altmannshofer gerade eine frische Fortbildung absolviert hatte, wusste er auch, welche dieser Störfaktoren jeder bei einer Ski- bzw. Schneeschuhtour dabeihat: Metall-Schaufel, Handy, sogar Alufolien von der Brotzeit oder der Schokoladentafel machen die Suche um einiges komplizierter.

Nach vielen neuen und interessanten Informationen ging die Gruppe schließlich zur Praxis über. Zuerst wurde ein einzelnes VS-Gerät auf der Wiese versteckt und die Aufgaben verteilt: Das Absetzen des Notrufes, wer sondiert, wer übernimmt das Schaufeln? Jeder der Teilnehmer konnte dann mit seinem eigenen Gerät den vermeintlich Verschütteten aufspüren.

Der zweite Teil der praktischen Übung: die Mehrfachverschütteten-Suche. Auch diese Handlungsabfolge wurde genaustens erklärt und durchgespielt.

Trotz des warmen Silvester-Nachmittags wurden die Zehen nach fast drei Stunden kalt und man verabschiedete sich mit guten Wünschen für das Neue Jahr und einem großen Dank an Max, dass er einen Nachmittag für diese wichtige Sache geopfert hat.

Als erstes werden die Funktionen der verschiedenen Geräte erklärt; Die Grobsuche passiert bis auf ca.10m im Laufschritt; dann geht es bis auf ca. 2m (bis der Pfeil verschwindet) in die Feinsuche

In den letzten 2m wird die sogenannte Punktortung durchgeführt. dabei geht man möglichst nah zum Boden und ermittelt bei einer Geschwindigkeit von 10cm pro Sekunde den niedrigsten Wert.

Bericht: Petra