3. Tag Klettersteig Gerardo Sega
Der Klettersteig Gerardo Sega stand schon lange auf der Wunschliste. Denn er wird mit Brenta-Feeling beschrieben. Und zwar wegen des gewaltigen Felsdoms und der beiden horizontalen Felsbänder, über die der Klettersteig führt.
Da wir wieder sehr zeitig aufbrachen, waren wir nach eineinviertel Stunden Fahrzeit die Ersten am Parkplatz vor der Kirche Madonna della Neve.
Ein alter, sehr gut ausgebauter Mulipfad führte entlang eines trockenen Flussbetts. Von dort zweigte der Weg zum nahen Wasserfall ab. Aufgrund des geringen Wasserstands war es ein Leichtes, den Bach zu durchqueren. Bei hohem Wasserstand erleichtert mittlerweile eine Zwei-Seil-Brücke das Queren des Baches.
Von dort aus ging es ein weiteres Stück den Berg hinauf zum Einstieg des Klettersteigs. Nach einem kurzen Leiternaufstieg gelangte man gleich aufs erste Felsband, das recht schmal war, aufgrund der Seilsicherung aber keine Probleme bereitete.