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Wanderung in den Berchtesgadener Alpen

05.09.2026

5.9. – 6.9.26 Von Hinterbrand über Gotzenalm, Schneibstein und Stahlhaus wieder zurück zum Ausgangspunkt

Samstag, 5.9.26: Eigentlich sollten die zwei Tage in den Berchtesgadener Alpen recht entspannt mit einer Abfahrt um 9:30 Uhr beginnen. Laut Wettervorhersage rechneten wir auch damit, dass es im Aufstieg zur Gotzenalm (1685m) regnen würde, aber als es dann bereits um 8:00 Uhr schüttete war ich doch etwas verunsichert, ob die ganze Unternehmung noch sinnvoll wäre. Zum Glück beruhigte sich das Wetter wieder etwas, bei der Abfahrt nieselte es zwar noch leicht, doch als wir gegen 12:00 Uhr am Parkplatz Hinterbrand eintrafen hatte es aufgehört zu regnen. Bei bedecktem Himmel, aber regenfrei wanderten wir an der Mittelstation der Jennerbahn und etlichen Almen vorbei Richtung Gotzenalm.

Nach 3 ½ Std. erreichten wir diese, wobei es die letzte Stunde wieder leicht zu regnen angefangen hatte und sowohl Hütte als auch umliegende Berge in Nebel gehüllt waren. Während wir in der Hütte bei Kaffee und Kuchen saßen verzogen sich draußen die Wolken, also beschlossen wir noch auf den nahe gelegenen Feuerpalfen zu gehen. Diesen erreichten wir nach etwa 15 Minuten und hatten, dank der Wetterbesserung einen tollen Ausblick auf Königssee und Watzmann.

Allzulange konnten wir uns aber nicht aufhalten da es bereits kurz vor Abendessenszeit war.

Sonntag, 6.9.26: Die Dicken Wolken vom Vortag hatten sich über Nacht fast vollkommen verzogen als wir gegen 8:15 Uhr aufbrachen.

Zuerst ging es bergab, später einige Zeit auf gleicher Höhe flach dahin, kurzzeitig auf sehr schmalen Steig unter einer Felswand vorbei, ehe der Weg aufwärts führte zum Sattel Hochgschirr (1950m).

Weiter ging es bergab, vorbei an einer kleinen Pfütze, dem einstigen Seeleinsee.  Der Klimawandel läßt grüßen! Nun führte der Weg an steilen Felshängen entlang, in denen wir weit oben einen kapitalen Steinbock erblickten. Auch noch zwei etwas Kleinere waren zu sehen, aber leider alle zu weit entfernt um mit den Handys gute Fotos zu machen. Da wäre die gute alte, aber leider schwere Kamera hilfreich gewesen!

Nach knapp 5 Std. inklusive Pausen erreichten wir den Gipfel des Schneibstein (2276m).

Hier gönnten wir uns eine etwas ausgiebigere Brotzeitpause bevor wir uns an den Abstieg zum Stahlhaus (1736m) machten. Nochmals eine Pause bei einem kalten Getränk und Kuchen, ehe wir zum letzten Wegabschnitt nach Hinterbrand starteten. Zuerst ging es abwechselnd leicht bergab und dann wieder bergauf bis zum Sattel unterhalb der Bergstation der Jennerbahn. Dann zunächst auf einer breiten Schotterstraße entlang der Skipisten abwärts bis wie nach rechts auf einen kleinen Steig abbogen. Auf Höhe der Mittelstation trafen wir wieder auf die Schotterstraße und erreichten nach 8 ½ Std. den Parkplatz Hinterbrand von wo aus wir am Vortag gestartet waren.

Der zweite Tag war zwar lang, aber da es nicht allzu heiß war hatten wir ideales Wanderwetter und die Wegführung war abwechslungsreich und kurzweilig. Dank an Reinhard für die Organisation und Durchführung der Tour.

 

Bericht: Christiane